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  1. #1
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    Standard Zukunftsrelevanz von Desktop-Anwendungen?

    Hey hey,

    ich habe mir vorgenommen, mal wieder an einem Buch weiter zu arbeiten. Derzeit arbeite ich an "C# 6 mit Visual Studio 2015 : Das umfassende Handbuch"
    - https://www.amazon.de/Visual-Studio-.../dp/3836237148
    - bzw. https://www.rheinwerk-verlag.de/c-6-...dio-2015_3819/

    Habe jetzt 400 von ca. 1.500 Seiten ausgearbeitet und frage mich irgendwie, ob es überhaupt Sinn macht, sich dem Thema überhaupt groß zu widmen und inwieweit die Wirtschaft noch auf Desktop-Technologien aufbauen wird. Web-Anwendungen sind heute ja gang und gebe und erfordern keine spezielle Installation. Andererseits ist WPF auch nicht mehr die aktuellste Technologie und mittlerweile gibt es ja auch UWP. Wobei ich mich jetzt noch nie mit UWP beschäftigt habe, weil ich den Vorteil der geräteübergreifenden Verwendung (Rechner, Tablet, Smartphone, Spielekonsole) nicht sehe und mich somit lieber auf WPF versteifen will.

    Glaubt ihr es macht Sinn, sich auf diese Technologie zu fixieren? Oder glaubt ihr Web-Anwendungen (PHP, ASP.NET o.Ä.) sollte auf jeden Fall mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden, da der Nutzeranteil hierauf auch viel stärker ausgerichtet ist?

  2. #2
    Stammgast
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    Ich denke nicht, dass Desktopanwendungen tot sind. Besonders nicht im B2B Bereich.
    Wenn man sich mit so grundsätzlichen Fragen auseinandersetzt, könnte man mal einen Blick auf "offene" Technologien werfen, also jenseits von MS.
    Gruß, defo

  3. #3
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    Wenn man in 2018 eine neue Anwendung entwickelt sollte der Fokus auf eine reine Weblösung liegen.
    Selbst im Firmenumfeld ist eine Desktop-Lösung nicht mehr soooo relevant. Da ist bei neuen Anwendungen teilweise ein App für Mobile geräte wichtiger als eine Exe für Windows.

    Und UWP ist der wievielte Versuch von MS für eine Plattformunabhängige Lösung? Wird vermutlich nur ein Nieschendasein im Windows/PC-Umfeld fristen ...

  4. #4
    Stammgast
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    Zitat Zitat von Bernhard Geyer Beitrag anzeigen
    Wenn man in 2018 eine neue Anwendung entwickelt sollte der Fokus auf eine reine Weblösung liegen.
    Selbst im Firmenumfeld ist eine Desktop-Lösung nicht mehr soooo relevant. Da ist bei neuen Anwendungen teilweise ein App für Mobile geräte wichtiger als eine Exe für Windows.
    Woran machst Du das fest?

    Reine Weblösungen, bedeutet für mich, nicht offline. Das ist nicht mal für Privatkunden besonders prickelnd. M.E. ist in vielen Bereichen eine Offline Fähigkeit sehr wünschenswert, sodass zumindest Funktionsbereiche verfügbar sind, wenn die Bandbreite besch... ist, auch für Businessanwendungen. Außerdem gibt es in vielen Bereichen keine Notwendigkeit für "Online".

    Auch wenn der Browser als Frontend die Plattformunabhängigkeit quasi garantiert, es ist keine Selbstverständlichkeit damit effiziente Lösungen zu bauen, besonders nicht, wenn es (auch) Touch sein soll und dann noch Multidevice.

    An der Stelle bringe ich (mal wieder) die Touchoberfläche für den Herd. Wahrscheinlich nicht der Topfokus für diese Frage, aber gut verständlich. Es gibt nichts dämlicheres als diese "Erfindung", zumindest wenn man das Ding wirklich benutzt. Die einzige und sehr intuitive Nutzung für Touch am Herd ist seit seiner Existenz die Funktion "schon heiß?".
    Gruß, defo

  5. #5
    Forenheld
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    Zitat Zitat von defo Beitrag anzeigen
    Woran machst Du das fest?

    Reine Weblösungen, bedeutet für mich, nicht offline. Das ist nicht mal für Privatkunden besonders prickelnd.
    Es geht hier aber um Anwendungen für die Wirtschaft/Firmen und nicht um die Anwendungen die du im Privatumfeld verwendest.
    Da sehe ich es auch etwas anderes

    Zitat Zitat von defo Beitrag anzeigen
    M.E. ist in vielen Bereichen eine Offline Fähigkeit sehr wünschenswert, sodass zumindest Funktionsbereiche verfügbar sind, wenn die Bandbreite besch... ist, auch für Businessanwendungen.
    Wünschenswert schon. Es ist aber kein Top1-Thema mehr. Wenn Firmen zwischen Offline oder Unterstützung Android/IOS (Windows Phone ist ja gestorben, also egal) werden viele sich für das zweite entscheiden.

    Zitat Zitat von defo Beitrag anzeigen
    Außerdem gibt es in vielen Bereichen keine Notwendigkeit für "Online".
    Online hießt für mich auch das die Anwendungen z.B. Firmenintern von einem internen Webserver bereit gestellt werden.


    Zitat Zitat von defo Beitrag anzeigen
    Auch wenn der Browser als Frontend die Plattformunabhängigkeit quasi garantiert, es ist keine Selbstverständlichkeit damit effiziente Lösungen zu bauen, besonders nicht, wenn es (auch) Touch sein soll und dann noch Multidevice.
    Garantiert nicht, aber einfacher als für iOS/Android/Windows jeweils gesonderte Apps mit Touch und Co zu realisieren.

    Zitat Zitat von defo Beitrag anzeigen
    An der Stelle bringe ich (mal wieder) die Touchoberfläche für den Herd. Wahrscheinlich nicht der Topfokus für diese Frage, aber gut verständlich. Es gibt nichts dämlicheres als diese "Erfindung", zumindest wenn man das Ding wirklich benutzt. Die einzige und sehr intuitive Nutzung für Touch am Herd ist seit seiner Existenz die Funktion "schon heiß?".
    Also im Rahmen der Reinigung ist eine Touch-Bedienung schöner als Drehschalter unter denen sich Dreck sammelt ...

  6. #6
    Stammgast
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    Standard

    Zitat Zitat von Bernhard Geyer Beitrag anzeigen
    Es geht hier aber um Anwendungen für die Wirtschaft/Firmen
    Es ist aber kein Top1-Thema mehr. Wenn Firmen zwischen Offline oder Unterstützung Android/IOS (Windows Phone ist ja gestorben, also egal) werden viele sich für das zweite entscheiden.
    Online hießt für mich auch das die Anwendungen z.B. Firmenintern von einem internen Webserver bereit gestellt werden.
    .. einfacher als für iOS/Android/Windows jeweils gesonderte Apps mit Touch und Co zu realisieren.
    Also im Rahmen der Reinigung ist eine Touch-Bedienung schöner als Drehschalter unter denen sich Dreck sammelt ...
    Auch für Firmen , besonders eingeschränkt auf Intranetlösung sehe ich keine Notwendigkeit, geschweige Sachzwänge oder Pluspunkte. Im Gegenteil, gerade wenn es sowieso nur intern eingesetzt werden soll, kann man eine super Desktoplösung anbieten, ohne Touch, gute Tastatursteuerung, .. besonders im Intranetfall habe ich auch eher weniger den Bedarf "exotische" Mobilehardware einzuetzen statt eines stinknormalen BilligPC.
    Inflationäre oder sagen wir mal gehypte Multiplattform Lösungen für "immer","überall" könnten z.B. auch mit dem BDSG neu im Mai Probleme bekommen. Das wird sich zeigen.
    Wie verbreitet oder nicht der Bedarf an "offline" ist, kann ich nicht beurteilen, da fehlen mir Erfahrungswerte.
    Tja und die Reinigung.. das ist natürlich ein Riesenargument. Zeig mir bitte eine Firma, die IT Hardware nach den Kriterien der Putzfrau kauft. Ok, realistischer Weise werden die Köche auch selten gefragt, aber vermutlich noch vor der Putzfrau
    Gruß, defo

  7. #7
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    Also ich glaube auch, dass es immer noch Gründe für Desktopanwendungen geben. Gerade wenns z.B. ans Thema Hardwaresteuerung geht, ist man mit einer Desktopanwendung doch näher am OS als mit einer Webanwendung die dazwischen immer noch einen Webserver braucht.
    Auch aus Gründen der Einfachheit macht es manchmal Sinn auf Desktoplösungen zu setzen. Web ist doch immer etwas komplexer als eine reine Desktopanwendung (jetzt hauen mich bestimmt gleich die Desktopentwickler).

  8. #8
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    Ich denke das Desktoplösungen auch deswegen noch benötigt werden weil einige User, unter anderem ich, ein Problem damit haben wenn ihre Daten im Netz herum geistern. Das ist nicht nur bei privaten Daten unschön, sondern auch bei sensiblen Firmendaten, wie z.B. Rezepte, Formeln, Baupläne usw. bei denen evtl. auch noch das Patent aussteht.

    Was erst einmal im Netz ist verbleibt auch im Netz. Und wer genug Interesse und Ressourcen hat kommt da auch dran. Ja ich weiß das geht auch wenn es bei mir im Tresor liegt, aber bei mir daheim ist die Wahrscheinlichkeit höher das ich es wenigstens merke.

  9. #9
    Stammgast
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    Naja wo die Daten liegen hat jetzt aber weniger was mit Web- oder Desktopanwendung zu tun. Man kann auch ins Firmennetz eine Webanwendung deployen. Dann liegen die Daten auch nicht irgendwo in der Cloud. Ganz viele Firmen haben ihre Webanwendung in einem eigenen Rechenzentrum laufen. Ich glaube die Frage sollte man rein auf die UI reduzieren und da gibt es durchaus Unterschiede zwischen Web und Desktop. Das was Du meinst wäre eher eine Diskussion eigene Infrastruktur vs Cloud.

  10. #10
    Forenheld
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    Zitat Zitat von Womble Beitrag anzeigen
    Ich denke das Desktoplösungen auch deswegen noch benötigt werden weil einige User, unter anderem ich, ein Problem damit haben wenn ihre Daten im Netz herum geistern. Das ist nicht nur bei privaten Daten unschön, sondern auch bei sensiblen Firmendaten, wie z.B. Rezepte, Formeln, Baupläne usw. bei denen evtl. auch noch das Patent aussteht.
    Und? Wer sagt den das eine Weblösung gleich ein Cloud-Lösung bei irgendeinem Dienstleister sein muss.
    Wir haben hier einige Weblösungen (Jira, Bitbucket, ...) im Einsatz. Alles schön auf unseren Servern gehostet. Nix mit cloud = geklaut.

 

 
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